Graphische Aufbereitung des Sarkophages Teil 1
 
Die Position des Sarkophages in der Königskammer der Cheops Pyramide - Teil 1
 
Es wird vermutet, dass bestehende Höhenabweichungen in der nicht ebenen Oberfläche eine gewollte harmonische Struktur aufweisen.
Bild 1: Sarkophag in der Cheops-Pyramide / Quelle: Internet
 
Durchgeführte Präzisionsmessungen um 1880 von Sir W. F. Petrie an der gut erhaltenen westlichen Außenseite lieferten folgende Ergebnisse.
Bild 2: Tabelle der Messergebnisse um das Jahr 1880 / Quelle: Internet
 
Die Angaben in der vorliegenden Tabelle (Bild 2) sind in Zoll angegeben und wurden mit 100 multipliziert.
 
Der Wert +10 entspricht somit 0,1 Zoll. (1 Zoll=2,54 cm oder 25,4 mm // 0,1 Zoll=2,54 mm)
 
Von welchem Ort aus die Messung gestartet wurde ist mir nicht bekannt. Ich gehe von einer praktischen Stelle aus, um von dort die Abweichungen in der Oberflächenhöhe zu ermitteln. Somit sind auch die negativen Werte zu erklären.
 
Eine zweite Möglichkeit wäre ein gleichzeitiges Vermessen der westlichen Innen- und Außenseite, bezogen auf die Wandstärke.
 
Für diese beiden Möglichkeiten müssen vorliegende Messdaten in eine Tabelle eingetragen werden, um eine mögliche Struktur erkennen zu können. Beide Möglichkeiten der Messwertermittlung sind für das Erkennen einer Struktur geeignet. Um eine sinnvolle Darstellung zu erhalten, sind die alle Werte um den gleichen Betrag anzuheben. Der tiefste Wert in der Tabelle ist der Wert -16. Nun wird zu allen Werten in der Tabelle der Wert 16 addiert. Durch dieses übliche Vorgehen wird erreicht, dass alle Messwerte sich auf die Nulllinie beziehen, ohne das sich die einzelnen Beträge der Messwerte ändern.
 
Der Wert -16 wird zu Null und entspricht der Position einer ebenen, bzw. glatten Oberfläche. Der Wert +31 wird zu +47. Sie Spannweite der Min/Max-Werte ist weiterhin 48, da -16 bis +31 und 0 bis +47 denselben Hub aufweisen.
 
Schritt 1: Anheben aller Werte um den Wert 16
Tabelle 1: Höhentabelle ohne negativen Werte
 
Es fällt auf, dass Werte für Spalte I bzw. J fehlen. Es wird vermutet, dass erstens ein Übertragungsfehler aus den ursprünglichen Aufzeichnungen vorliegt, oder absichtlich "unlogische" Werte verworfen wurden. Am wahrscheinlichsten ist die Tatsache, das es in  englischen Tabellen nur eine Spalte für I und J (I/J) gibt.
 
Der größte Wert in der Tabelle ist 47. Die maximale Höhenabweichung beträgt demnach 11,938 mm.
 
Schritt 2: Darstellung
 
Es werden verschiedene Darstellungsarten verwendet um mögliche Informationen einer beabsichtigten Struktur zu erhalten. Es fehlen Werte in der Reihe R7, diese werden in der Darstellung nicht verwendet.
Bild 3: Darstellung in 3D-Flächengrafik, Bild 4: Darstellung Balkengrafik
 
Es ist sehr deutlich eine geregelte Struktur zu erkennen.
Die untere Reihe (R1) weist einen großen harmonischen Strukturverlauf auf, der nach oben hin leicht abnimmt.
In der Mitte sind die Messwerte am geringsten ausgefallen.
Die Gesamtstruktur erinnert an einem Trichter, bzw. Schallgeber.
 
Zur Verdeutlichung der Gesamtstruktur werden die Messwerte gestapelt.
 
Es handelt sich um die Summe von Spalte A, B, C, usw.
 
 
Bild 5: Gestapelte Fläche - Trend der Struktur
 
Schritt 3: Auswertung
 
Sehr deutlich ist eine sinusförmige Welle zu erkennen.
 
Wie oben beschrieben fehlt eine Spalte I, bzw. J. Die Begrenzung des Sarkophags, also die äußersten Ecken, sind nicht vermessen worden. Folglich ist eine Spalte I bzw. J, die wahrscheinlich beide ähnliche Werte besitzen, und die Spalte für die Ecken einzufügen, allerdings ohne Werte sondern nur als Platzhalter (senkrechter schwarzer Balken ohne Wert).
 
Bild 6: Fehlende Flächen ohne Werte (schwarze Balken) eingefügt
 
Wie unschwer zu erkennen ist, ist der Sinusverlauf harmonischer, wenn die Ecken hinzugezogen werden. Die zusätzliche Spalte I/J stört. Sie gehört offensichtlich nicht noch einmal eingefügt. Die Spalte I/J ist nur einmal vorhanden, es gibt nur einen Wert. Das beweist die Qualität der Messung von Sir W.F.Henrie vor ca. 130 Jahren. Man erkennt, dass das Wellental durch einfügen einer Spalte I /J zu breit wird. Das unterstreicht ebenfalls die Qualität dieser graphischen Auswertung.
 
In Bild 3 ist die Reihe R6 (oberere Reihe) in der Mitte etwas höher gegenüber den anderen Reihen ausgeführt. Hier wird eine Richtcharakteristik deutlich (auch ohne R7), deren Abstrahlrichtung zu den Fussbodenkanten zeigt. Der Einfallswinkel entspricht dem Ausfallswinkel, d.h., mögl. Frequenzen werden von dort weitergeleitet.
 
Die Wellenlänge entspricht der Länge des Sarkophags (bzw. Innenwand = Membran). Sie wird außen mit 2,276 m und innen mit 1,979 m angegeben. Bei einer Temperatur von 33,33 Grad C ergibt sich eine Schallgeschwindigkeit von 351,365 m/s.
 
Bei einer Wellenlänge von Lambda ergibt sich für außen eine Frequenz = 154,378 Hz und innen = 177,547 Hz.
 
Die Wellenberge treten an den beiden Seitenkanten des Sarkophags auf und können in der Breite halbiert werden (Mittelwert). Damit ergibt sich eine mittlere Frequenz von 165,9625 Hz, oder ziemlich genau 166 Hz.
 
Ich habe den Sarkophag in Augenschein genommen und eindeutig Spuren einer "Nachbearbeitung" dieses Bruchverlaufes erkennen können.
 
Schritt 4: Übertragung
 
Wie in Bild 3 zu sehen, erinnert die Form an einen Trichter, bzw. Schallgeber. Techn. gesehen, wird heute bei Signalquellen wie z.B. Radargeräten, etc., in einer Richtung gesendet und in der anderen Richtung empfangen.
 
Jetzt stellt sich die Frage nach der Einspeisung und Auskopplung eines Signals. Um überhaupt eine Einspeisung vornehmen zu können, bedient man sich der Hilfe eines sogenannten Stiftkopplers.
Bild 7: Hornstrahler, Bild 8: Einspeisung von einer Fläche, bzw. direkt in Hohlleiter
 
Schritt 5: Ergebnis
 
    - Es wurden nur Rohdaten aus den Messungen um das Jahr 1880 herangezogen.
    - Die grafische Aufbereitung erinnert an einen Trichter, bzw. Schallgeber.
    - Eine Richtcharakteristik zum Fussboden hin ist erkennbar.
    - Es ist eine sinusförmige Frequenz von 166 Hz ermittelt worden.
 
 
Schritt 6: Konsequenz
 
Eine Signaleinspeisung durch einen Stiftkoppler in den Sarkophag ist von hier aus nicht erkennbar. Das bedeutet, dass die Resonanz der Eigenfrequenz herangezogen werden kann. Resonanzfrequenzen treten z.B. in Bauwerken auf und gelten als sehr gefährlich. Seitliche Winde können z.B. Hängebrücken zerstören. Soldaten müssen den Gleichschritt beenden, da Brücken sich ansonsten aufschaukeln können. Winde an hohen Gebäuden können gefährliche Schwankungen oder störende Geräusche verursachen.
 
Elefanten, Giraffen und Blauwale können sich über sehr tiefe Frequenzen bemerkbar machen. Mit sogenanntem Infraschall lassen sich sehr hohe Reichweiten erzielen, besonders im Medium Wasser. Auch U-Boote benutzen diese physikalischen Gegebenheiten. Dazu werden extra lange Antennen (Schleppantennen) eingesetzt.
 
Die logische Konsequenz ist, dass die Resonanzen in der Königskammer nach oben weitergegeben werden und die kaskadenförmig angebrachte Struktur von unten her zum Schwingen bringt.
 
Dadurch lässt sich auch der Bruch einer Platte oberhalb der Königskammer durch Resonanz erklären. Dieses Missgeschick dürfte ein "Betriebsunfall" gewesen sein. Eine spätere Reparatur würde sich als schwierig bis unmöglich gestalten.
 
Leider ist durch den Bruch der Platte die Funktion als Resonanzverstärker nicht mehr gegeben.
 
 
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