Die Substruktur der Mykerinos Pyramide Teil 3
Verschluss- oder Fallsteine sind nicht nur in der Mykerinos Pyramide, sondern in fast allen Substrukturen innerhalb der Pyramiden vorhanden.
 
Gelegentlich taucht in der Literatur und dem Internet auch der Begriff Sperrblöcke auf.
Bild 1: Konstruktion der Fallsteine in der Kammer E.
 
In der Kammer E befinden sich Steine, die in der Höhe, jeder für sich, verschieden angeordnet werden können. Hier handelt es sich begrifflich um Fallsteine. Es wird davon ausgegangen, dass diese Steine den Zugang zur Pyramide verschließen oder versperren sollen. Daher der Begriff Sperrblöcke oder Verschlusssteine. Das ist aber Unsinn, hier wird niemendem den Weg versperrt.
 
Wenn die Fallsteine oben sind, kommt jeder Mensch darunter hindurch.
Wenn die Fallsteine unten sind, gelangt man bequem darüber hinweg.
 
Dieser Umstand wird in der gesamten Literatur nicht näher beschrieben!
 
 
Bild 2: Prinzip der Anordnung der beweglichen Fallsteine
 
Die Lösung zu dem Problem der Sperrblöcke oder Verschlusssteine ist in der Akustik zu finden.
 
Mit dieser Konstruktion soll niemand davon abgehalten werden, die Pyramiden zu betreten.
 
Diese Konstruktion ist technischer Natur und soll lediglich den Schall umleiten.
Bild 3: Umleitung von Schall innerhalb der Substruktur
 
Der Schall wird auf seinem Weg (Punkt 1 bis Punkt 5) umgeleitet. Punkt 3 sperrt den Schall zu 50 Prozent und leitet den Schall an Punkt 2. Von Punkt 2 wird der Schall weitergeleitet und an der Decke reflektiert. Danach gelangt der Schall an Punkt 4 und wird nach Punkt 3 reflektiert. Punkt 3 leitet den Schall auf seinem bisherigen Weg weiter. Die andere Hälfte des Schalls (unterhalb Punkt 3) wird ungehindert durchgelassen.
 
Sicherlich gibt es noch andere Möglichkeiten in der Stellung der Fallsteine, die aber hier nicht angesprochen werden.
 
Die Konstruktion ergibt eine Erhöhung der Lautstärke.
Bild 4: Sinus-Funktion einer bestimmten Frequenz
 
Stellen Sie sich eine bestimmte Schallfrequenz wie in Bild 4 vor, die durch die Konstruktion in Bild 3 geschickt wird. Dabei wird ein oberes Stück der Schallwelle abgeschnitten und umgeleitet. Der Schall ist durch die Umleitung länger unterwegs und trifft später an Punkt 5 wieder auf die ursprüngliche Schallfrequenz, jedoch nicht wieder an seine ursprüngliche Position. Durch geschickte Wahl der Abstände und der Position der Fallsteine, trifft der umgeleitete Wellenberg auf einen anderen Wellenberg und baut sich darauf auf.
 
Die Wellenberge addieren sich.
 
(Anmerkung zum besseren Verständnis: An Punkt 1 entsteht ein leichter Unterdruck, der sich bis zum Punkt 5 wieder normalisiert. Die Frequenz und die Form bilden sich bis zum Punkt 5 wieder aus. An Punkt 5 entsteht bei Überlagerung der Wellenberge ein leichter Überdruck.)
 
Diese geniale Technik, die sich in dieser Konstruktion versteckt, lässt sich heutzutage ganz gewiss in andere technische Kontruktionen zur Verbesserung der Funktion einarbeiten.
 
 
(Bitte beachten Sie das Copyright / Patentschutz des Autors)
 
 
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