Die Königselle auf Kerkenna

 
Die Königselle hat eine bestimmte Länge. Warum hat sie bei der ursprünglichen Festlegung der Länge dieses Maß erhalten? Die Insel Kerkenna im Mittelmeer gibt Aufschluss.
 
Hier hat niemand einen Zweig aus einem Baum abgebrochen oder die Länge eines königlichen Unterarms verwendet, um das Grundmaß zu erhalten, mit dem z. B. auch die Pyramiden vermessen sind. Hier ist ganz anders geplant worden. Die Königselle ist nach geographischen Gesichtspunkten festgelegt worden und das mit einer sehr hohen Genauigkeit. Für dieses Maß müssen feste mathematische und geografische Werte verwendet worden sein.
 
 
 
 
Bild 1: Der Restkreis (unter Wasser) in der linken Bildhälfte auf der Insel Kerkenna. Quelle: GoogleEarth
 
Der Restkreis, oder historische Messpunkt, ist leider nur noch sehr schwach zu erkennen. Ich bin sehr froh, ihn dennoch gefunden zu haben.
 
Die Koordinaten des historischen Messpunktes sind: N 30° 40' 21", O 21° 1' 16.04". Für den Breitengrad ergibt sich somit ein Winkel von 34,6725°. Nach der Formel für den Erdumfang von 2 x Pi x Erdradius x cos(Winkel) ergibt sich ein Erdumfang an dieser Stelle von 32921,542 Km. Der Radius r wird mit 6371 Km angenommen.
 
Die Definition der Königselle ist sehr einfach erklärt: Wir teilen nur den Erdumfang durch 2 x Pi, das war es schon. Als Ergebnis erhalten wir 5239 Km.
 
Die Formel kann vereinfacht werden. Es braucht nur der Cosinus des Winkels (vom Breitengrad) mit dem Erdradius multipliziert werden.
 
5239 km = cos(34,6725) x 6371 km
 
Das Ergebnis von 5239 km weicht um 3 Km von 5236 km ab. Ganz genau müsste als Ergebnis 5236 Km herauskommen. Das ist dadurch zu erklären, dass über tausende Jahre eine Verschiebung der Kontinente stattgefunden hat. Eine andere Theorie besagt, dass die Erde über einen Zeitraum von tausenden von Jahren größer geworden ist (Erd - Expansions - Theorie). Die Kontinente brechen jährlich um ca. 15 cm auseinander. Das bedeutet auch, dass der Erdradius früher kleiner gewesen ist. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.
 
Abschätzung zum Alter des Messpunktes:
 
Für eine grobe Abschätzung des Alters gilt eine veränderte Position des Messpunktes und ein veränderter Erdradius. Beide sind für die Verschiebung der Position verantwortlich.
 
Für einen passenden Erdradius mit dem Ergebnis 5236 Km gilt: 5236 km geteilt durch cos(34,6725) = 6366,6 km. Der Erdradius ist nun um ca. 4,4 km kleiner. Für die passende Position gilt ähnliches. Wenn Erdmaterial durch Expansion nach oben gedrückt wird, wird sich der Weg horizontal um den gleichen Weg verschieben. Der Unterschied von 4400 m im Erdradius geteilt durch 0,15 m/Jahr ergibt 29333 Jahre. Wir teilen diesen Wert zur Hälfte, da die Positionsverschiebung den gleichen Wert wie die Veränderung des Erdradius besitzt und kommen auf ca. 14500 Jahre nach heutiger Zeitrechnung.
 
Diese Berechnung dient nur zur Information. Das tatsächliche Alter des Messpunktes kann an dieser Stelle nicht angegeben werden.
 
Um Berechnungen über den Erddurchmesser oder Breiten- oder Längengrade durchzuführen, müssen u.a. die Winkelfunktionen wie Sinus, Cosinus, Tangens, usw. bekannt sein. Rechtwinklige Dreiecke oder Kreisberechnungen gehören ebenfalls dazu. War es den Menschen früher möglich, so etwas zu berechnen? Die klassische Antwort lautet: Nein.
 
Kann es eine geometrische Grundform geben, aus der alle diese Gesetzmäßigkeiten mathematisch abgeleitet werden können? Die Antwort lautet: Ja.
 
 
Bild 2: Der Messpunkt auf Kerkenna ist eine geometrische Grundform. Quelle: GoogleEarth
 
Der Durchmesser des äußeren Kreises des Messpunktes von 26,18 m beträgt:  50 KE
 
Der innere Kreisdurchmesser ist definiert über die Sekante des äußeren Kreises. Das bedeutet, dass die Tangente des inneren Kreises gleichzeitig die Sekante des äußeren Kreises ist. Sie trifft die Schnittpunkte des äußeren Kreises im Koordinatensystem.
 
Aus dieser genialen Konstruktion lässt sich mathematisch alles ableiten! Die sogenannte ägyptische Bruchrechnung nimmt hier eine besondere Stellung ein.
 
 
Die Erdbeschleunigung:
 
Das Maß der Erdbeschleunigung ist ebenfalls in dem Messpunkt versteckt. Das ist eine Sensation.
 
Ein Gegenstand, der zur Erde fällt, wird immer schneller. Der Gegenstand wird beschleunigt. Die Beschleunigung auf der Erde beträgt rund 9,81 m/s².
 
Die Entfernung des Messpunktes auf Kerkenna bis zum Nordpol beträgt exakt 6164 Km. Auch diesen Wert teilen wir wieder durch 2 x Pi. Als Ergebnis erhalten wir den Wert 981,031.
 
Die Erbauer haben den Messpunkt nach ganz bestimmten Kriterien geplant. Sie hinterließen der Nachwelt wieder ein Geheimnis, das nun gelüftet wurde.
 
 
 
Fazit:
 
Vereinfacht kann gesagt werden, dass dieser Messpunkt 2 Besonderheiten aufweist.
 
Der Erdumfang geteilt durch Pi und  noch einmal geteilt durch 2 ergibt 5239 Km.  Die Entfernung bis zum Nordpol, geteilt durch Pi und noch einmal geteilt durch 2 ergibt 981,031.
 
Dieses Ergebnis ergibt das Maß der Königselle und die Erdbeschleunigung auf unserer Erde.
 
Was halten von dem (zufälligen?) Ergebnis, dass 3333,333333 Km x Pi x Pi den Wert 32898,7 Km ergibt? Die Differenz von 23 Km gegenüber dem Erdumfang entspricht weniger als 1/1000 Genauigkeit.
 
(Bitte beachten Sie das Copyright des Autors)