Die Steinverarbeitung
Dieser Beitrag behandelt nicht die Steinbearbeitung, also das Behauen der Steine, den Transport oder die Position und endgültige Lage der Steine, sondern die Steinverarbeitung. Insbesondere behandelt die Steinverarbeitung die Herstellung der rechtwinkligen Abmessungen, das optische Fugenbild, die in der Herstellung unerklärlichen Vasen und ähnliches.

Ich möchte über die unsinnigen, zu hunderten geschriebenen Beiträge / Bücher, Klarheit schaffen und Ihnen liebe Leser an dieser Stelle die Augen öffnen, wie die "Ägypter" das hinbekommen haben.

Wenn ich lese, dass zwischen den Steinblöcken die Fuge so winzig ist, dass nicht einmal eine Rasierklinge dazwischen passt, sondern manchmal nur ein Haar, dann glauben einige Leser an exakte Laser- oder Plasma-Schnitte von Außerirdischen. Von Sägeschnitten hat man sich schon weit entfernt. Die Fugenbreite ist kleiner als ein Haar, das ist soweit richtig, aber haben Sie schon mal etwas von dem Wort Haar-Riss gehört?

Gelegentlich findet man in der Literatur Aussagen über "gegossene Steine" oder "butterweiche Steine". Das ist nur im Denkansatz richtig.

Wir reden hier über Verarbeitungstechniken, die uns heute noch unbekannt sind. (Nach dem Lesen dieses Artikels nicht mehr.)

Zur Verdeutlichung beschreibe ich hier stellvertretend die Eigenschaften von Gips.

Jeder hat schon mal mit Gips gearbeitet. Es wird ein Pulver mit Wasser verrührt und kurze Zeit später ist Gips entstanden. Das nehmen wir als gegeben hin und denken nicht weiter darüber nach. Die Verarbeitung von Gips ist uns in der heutigen Zeit schon länger bekannt. Gips wurde früher in Stollen abgebaut und zu Pulver verarbeitet. Vorher wurde aber in den Stollen Holzfeuer entfacht, um die Gipsvorkommen zu beheizen. Danach wurde es einfach abgeschlagen.

Das Zauberwort heißt Kristallwasser. Erst wenn Gips temperiert worden ist, ist Gips wieder in die Lage versetzt worden, wasserlöslich zu sein um anschließend wieder eine Verbindung mit Wasser einzugehen zu können. Das Kristallwasser ist nicht mit dem Wassergehalt im Gips zu verwechseln. Kristallwasser bezeichnet die gebundenen Moleküle. Bei verschiedenen Temperaturen werden die Molekülverbindungen wieder unterschiedlich gelöst.

Bei unterschiedlichen Brenntemperaturen entstehen unterschiedliche Materialeigenschaften. Im Temperaturbereich von 65° C - 180° C entsteht Halbhydrat, von 180° C - 240° C entsteht Anhydrit III, von 240° C - 600° C entsteht Anhydrit II und über 600° C entsteht Anhydrit I. Ich will Sie nicht verunsicheren, es bedeutet nichts anderes als Modellier-Gips, Gips für Stuckarbeiten oder Gipsbeton. Geeignete Zusätze werden dem Gips beigemischt, z.B. Silikone zur Verwendung in Feuchträumen oder bis zu 30 Prozent Flugasche, mit dem Ergebnis der schnelleren Trocknung, bzw. Verminderung der Wasseraufnahme.

Gips als Baustoff wird heutzutage massenhaft hergestellt.

Um es auf den Punkt zu bringen: Gips ist zu 100 Prozent recyclingfähig !!!

Andere Baustoffe, bezogen auf Kristallwasser, finden keine Beachtung.

Wie sah es für die Baumeister früher aus? Kristallwasser ist u.a. in Schiefer und Granit enthalten.

Damit lassen sich als Brei hergestellt alle Oberflächen veredeln, Fugen und Konturen nachzeichnen und Flächen exakt verkleben. Den Brei erhält man, indem das Gestein zu Pulver verarbeitet (mörsern) wird und mit Wasser als Brei vermengt wird. Spätestens jetzt dürfte Ihnen klar werden, wie Hieroglyphen (nicht die mit dem Meißel vertieften, sondern die echten, also die oberhalb der Fläche mit ihrem Profil herausragen) entstanden sind !!!

Nun werden Sie sagen: "das haftet doch gar nicht...".  Etwas mehr Phantasie hätte ich Ihnen schon zugetraut. Die zu bearbeitenden Oberflächen wurden vorher natürlich mit Feuer temperiert. (Kristallwasser - alles klar?)

Über die Vasen (z.B. aus Granit), die aus einem Stück hergestellt sind, werden immer noch neue fantastische Bohrtechniken entwickelt und anschließend wieder verworfen. Wie bewerten Sie nun die Technik zur Herstellung von Granitvasen oder wie hier auf diesen Seiten beschrieben - die Propeller-Vase? Ich würde mir zutrauen, wenigstens einen Aschenbecher (krumm und schief) aus Granit herzustellen.

Mir ist bewusst, dass die hier von mir beschriebenen Informationen großen Diskussionsbedarf auslösen werden.

1) Wie groß sind die Steinblöcke in Wirklichkeit? (Aus mehreren kleinen Blöcken zusammengesetzt...Haar-Risse)

2) Hochpolierte Oberflächen ("Putz" aus Rosenquarz oder Granit)

3) Sarkophag aus einem Stück (Wer es glaubt ...)

3) Transport der Riesen-Blöcke (Im Außenbereich komplett gefertigt, danach in große Bruchstücke zerlegt und am richtigen Ort wieder exakt zusammengesetzt)

4) Drastische Reduzierung der zum Bau benötigten Arbeiter (Kürzere Bauzeit)

5) Riesengroße Rampen (waren nicht notwendig, bzw. vorhanden)

6) usw.

Ich will dieses Schreckenszenario erst einmal nicht weiter vertiefen, es ist im Moment nicht meine Baustelle. Frequenzen und Resonanzen stehen im Vordergrund.

Diese Ausarbeitung gehört ebenfalls zur akustischen Betrachtung. Ein Klangkörper darf keine Risse aufweisen ...



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