Cart Ruts / Misqa Tanks

 
Dieser Beitrag behandelt das auf der Welt wohl geheimnisvollste und wenig bekannte Kapitel prähistorischer Hinterlassenschaften.
 
Es sind die sogenannten Wagenspuren, oder Cart Ruts und die Misqa Tanks, oder Wassertanks. Beide befinden sich auf der Insel Malta.
 
Die Vermutung der Archäologen bzgl. der Wassertanks geht dahin, dass die Wassertanks evtl. für die Wasserversorgung der Tempel dienen könnten. Sie liegen teilweise 250 m von den Tempeln entfernt. Für die Wagenspuren gibt es keine archäologische Vermutung. Prä-Astronautiker laufen jetzt natürlich zur Höchstform auf und erklären alles mit dem Besuch von Aliens.
 
Für über 100 Wassertanks und Wagenspuren auf Malta gibt es weltweit unter Archäologen und Forschern keine Erklärung, die ansatzweise den techn. Hintergrund in irgendeiner Art und Weise erklären können. - Bis Jetzt !
 
Die Wagenspuren und die Wassertanks sind definitiv älter als die Tempelanlagen. Einige Tempelanlagen sind auf den Wagenspuren und Wassertanks erstellt worden. Sie sind die ältesten prähistorischen Bauwerke der Menschheit.
Ich erspare mir hier mögliche Erklärungen (die aus dem Internet) zu diesem Phänomen - für die absurden Theorien (Ufolandeplätze, usw.) googlen Sie bitte selber ein bischen...
 
Die Archäologie muss immer akustisch betrachtet werden. Nun, werden Sie sagen, was hat das denn mit Akustik zu tun? Mehr als Sie im Moment denken ...
 
 
 
 
Bild 1: Eine von vielen Wagenspuren direkt am größten Wassertank auf Malta
Bild 2: Sehr exakte und winklige Bearbeitung mit flachem Boden
Bild 3: Sie sehen den größten Wassertank mit einer schwimmenden Person in der Bildmitte.
 
Viele Urlauber denken, dass der Wassertank den Hotels zuzuordnen ist (Pool), weil man darin gut schwimmen kann. Das es sich um ein prähistorisches Bauwerk handelt, weiß kaum jemand.
 
Es folgt ein Bild in der Draufsicht des größten Wassertanks auf Malta.
 
 
Bild 4: In der linken Bildhälfte ist der Wassertank zu erkennen.
 
Die Wagenspuren und der Wassertank dienten eindeutig einer verarbeitenden Funktion. Es könnte sich um ein altes Handwerk handeln. Nur welches ?
 
Auf Malta, mit einer Insellänge unter 40 Km, sind Feuerwerksfirmen ansässig. Es gibt aktuell 32 Firmen, die sich ausschließlich mit der Herstellung von Feuerwerk beschäftigen. Jedes Jahr gibt es für die Touristen ein großes Feuerwerk, in der sich die Firmen einem Wettbewerb stellen, unterteilt in Bodenfeuerwerk, Raketen, usw. Irgendwas muss es auf Malta geben, was die Tradition fortsetzt, bzw. Rohstoffe für die Herstellung von Feuerwerk müssen vorhanden sein.
 
In den Überlieferungen gab es ein Dorf, was plötzlich über Nacht verschwand. Den Grund kennt niemand. Wer jetzt glaubt, das es ein Unfall, ähnlich wie im holländischen Enschede, gegeben hat, der spekuliert an dieser Stelle. Fragen wir nach den Rohstoffen für die Herstellung von entzündlichem Pulver, z.B. Schwarzpulver. Der Anteil von Salpeter beträgt ca. 75 Prozent, 10 Prozent für Schwefel und 16 Prozent für Holzkohle. Das Problem ist der Salpeter, den kann man in der Natur nicht direkt abbauen, Salpeter muss aus einer Verarbeitung heraus hergestellt werden.
 
Für die Herstellung von Salpeter gab es vor ein paar hundert Jahren in Deutschland den Beruf des Salpetersieders, oder Salpeterer. Salpeter wird aus Dünger gewonnen. Dazu reisten die Salpeterer durchs Land und haben bei den Bauern die Körperausscheidungen der Tiere von den Kalkwänden aus dem Stall abgekratzt. Salpeterer hatten Vollmacht und durften jederzeit unangemeldet den Hof betreten und wenn nötig, sogar die Wände im Kuhstall für die Gewinnung abreißen. Die Salpeterer waren gezwungen, eine gewisse jährliche Menge Salpeter an die Obrigkeit abzuliefern. Der Dung musste vom Salpeterer vorher ausgewaschen werden. Der übrig gebliebene Salpeter wurde anschließend aus der wässrigen Lösung durch Verkochen des Wassers gewonnen. Guano als Dünger war früher sehr beliebt und man erkannte schließlich, dass man aus Guano auch Salpeter gewinnen konnte. Der Beruf des Salpeterers starb daraufhin aus.
 
Aus Salpeter wurde Schießpulver hergestellt. Man geht davon aus, dass Schießpulver im 7. Jahrhundert von den Byzantinern entdeckt wurde. Um das Jahr 1044 wird von salpeterhaltigen Brandsätzen aus dem Kaiserreich China berichtet. Es gab 1879 bis 1884 sogar einen Salpeterkrieg. Salpeter ist immer wieder mal in der Geschichte der Menschheit entdeckt worden. Den Guano, also Vogeldung auf Kalkstein, gibt es auf Malta in größeren Mengen. Malta liegt direkt in der Vogelflugline.
 
Das Wasser wird in den Wassertanks vom Meer hinein gespült. Der Wasserstand steigt an und die mittlere Trennwand wird sanft überflutet. Das Wasser wird nach ca. 3 Sekunden sanft zurück geworfen. Bei YouTube gibt es ansehnliche Video's bzgl. Misqa tanks. Der Wassertank ist eine große Schüssel zum Auswaschen von Schmutz. Der zurückgebliebene mit Wasser vermischte Salpeter kann nun abgeschöpft werden. Zum Trocknen wird nun dieser wässrige Salpeter in den Wagenspuren entlang zum Trocknen gebracht. Das Wasser läuft Richtung Meer und verdunstet dabei. Der getrocknete Salpeter bleibt übrig. Der Salpeter kann nun in anderen großen Wassertanks (Erdbunker), weiter oben auf der Insel, gespeichert werden. Es gibt auch kleine Wassertanks, dass sind ca. 2 Quadratmeter große Flächen, in der vom Sonnenlicht das Wasser verdunsten kann, also mehr für den Hausgebrauch gedacht.
 
In Bild 4 stand in früherer Zeit im Zentrum des Kreises (rechte Bildhälfte) ein sehr alter Leuchtturm. Richtungen konnten früher anhand des Nordpfeils bestimmt werden. Nachts werden Leuchtürme mit Licht betrieben. Tagsüber und bei Nebel werden auch heute noch laute Nebelhörner eingesetzt. Licht und Schall lassen sich mit Gemischen aus Salpeter hervorragend umsetzen. Die Reichweite von tiefen Nebelhörnern (Schall) ist auf dem Wasser wesentlich größer als die eingeschränkte Sichtweite die die Erdkrümmung vorgibt.
 
Der Erklärungsversuch zu den Cart Ruts und Wassertanks ist einleuchtend und geht auf eine handwerkliche Tradition zurück. Bei den Cart Ruts und Wassertanks besteht ein technischer Hintergrund zur Gewinnung von Salpeter.
 
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