Reverse Engineering (aus englisch reverse engineering; für umgekehrt entwickeln, rekonstruieren; Kürzel: RE; auch Nachkonstruktion) bezeichnet den Vorgang, aus einem bestehenden fertigen System oder einem meistens industriell gefertigten Produkt durch Untersuchung der Strukturen, Zustände und Verhaltensweisen die Konstruktionselemente zu extrahieren. Aus dem fertigen Objekt wird somit wieder ein Plan erstellt.
Die klassische Forensik ist der Bereich der wissenschaftlichen und technischen Disziplinen, der sich mit der systematischen Untersuchung, Analyse und Rekonstruktion krimineller Handlungen beschäftigt. Der Begriff stammt vom lateinischen "forum" (Marktplatz) ab, da im antiken Rom Gerichtsverfahren dort öffentlich stattfanden. Im modernen Sinne umfasst sie verschiedene Fachgebiete wie Rechtsmedizin, Forensische Chemie, Ballistik und die digitale Forensik und ist eng mit der juristischen Aufklärung und der Beweisführung vor Gericht verbunden.
Die forensische Archäologie ist eine Disziplin, die archäologische Methoden zur Untersuchung von Verbrechen, Katastrophen oder Massengräbern einsetzt. Ziel ist die Auffindung, Bergung und Dokumentation von menschlichen Überresten und anderen Beweismitteln, um Informationen über Opfer, Täter und Tatverläufe zu gewinnen. Dabei werden archäologische Ausgrabungs- und Sicherungstechniken angewendet, um forensische Fragestellungen zu beantworten.
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In Anlehnung an die forensische Untersuchung wird mit neuen Fragestellungen und neuen Untersuchungsmethoden archäologische Aufklärung betrieben.
Beweisketten und Indizienverläufe sind die Grundlage neuer archäologischer Aufklärung.
Alle Ergebnisse können vom dem Leser mit einem Taschenrechner schlüssig nachvollzogen werden.
Taschenrechner lügen nicht!
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