Die Abmessungen der Chephren Pyramide

 
Dieser Artikel baut inhaltlich auf den Artikel "Die Abmessungen der Cheops Pyramide" auf.
 
In diesem Beitrag wird der Neigungswinkel besprochen, der das wichtigste Maß im Pyramidenbau darstellt.
Für die Position des Breitengrades der Chephren Pyramide habe ich mit GoogleEarth© einen Wert von 29°58'33.60"N ermittelt. Das entspricht einem Dezimalgrad von 29,976 Grad. Jetzt wird das Maß der Lichtgeschwindigkeit zum Vergleich zur Position der Cheops Pyramide herangezogen. Unser offizielles Maß der Lichtgeschwindigkeit lautet: 299792459 m/s.
 
Nun gibt es aber mehrere Werte einer gültigen Lichtgeschwindigkeit. Obiges Maß gilt für die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum. In der Luft ist die Lichtgeschwindigkeit etwas geringer. Dafür ist die Brechzahl oder auch der Brechungsindex verantwortlich. Es gibt verschiedene Werte z.B. für Luft, Wasser, Glas, Eis, usw. Für das Medium Luft gilt eine Korrektur von weniger als 0,3 Tausendstel, wobei diese Korrektur noch weniger stark in Erscheinung tritt, je wärmer und dünner das Medium Luft ist. Folgendes kann festgehalten werden:
 
Die Position der Cheops Pyramide gleicht dem Wert der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum.
Die Position der Chephren Pyramide gleicht dem Wert der Lichtgeschwindigkeit in Luft.
 
Der Neigungswinkel ist wie in der Cheops Pyramide über eine Konstante definiert. Für die Chephren Pyramide ist die Konstante die Lichtgeschwindigkeit, also das Formelzeichen c.
 
Für den korrekten Neigungswinkel gilt 4/c.
 
Wir rechnen nach und teilen 4/2,9976 und erhalten 1,334400..., davon den arctan (1,334400...) ergibt 53,152110270686918525387617389669 Grad.
 
Das entspricht einem Neigungswinkel von exakt 53° 9' 7,597".
 
In Wikipedia© lautet der gleichwertige Neigungswinkel der Chephren Pyramide 53° 10'.
 
Fazit:
 
Es ist schon sehr erstaunlich, welche Werte (physikalische Konstanten) bei näherer Betrachtung ausgerechnet werden können. Ich möchte hier noch einmal den Hinweis geben, dass diese Berechnungen auf der Grundlage eines Koordinatensystems beruhen.
 
Niemand kann sagen, wer das Koordinatensystem erfunden hat und wann in prähistorischer Zeit die Erde in Längen- und Breitengrade aufgeteilt wurde.
 
Wir Menschen in der heutigen Zeit sind nur die Nutzer dieses genialen Systems, so wie wir auch nur die Nutzer der Einheiten Meter und Sekunde sind.
 
Es ist auch ein kurioser Umstand, dass die ältesten See- und Landkarten die genauesten sind. Diese ältesten Karten zeigen z.B. die exakten Küsten- und Gebirgsverläufe der Antarktis, ohne das darauf heutige befindliche Eis. Bis zum Jahr 2012 konnte bei GoogleEarth© der Südpol in bekannter Bildqualität erkundet werden. Leider ist der Südpol nun mit einem Nebel überzogen, eine Erkundung ist unmöglich. Auch die unterjährigen Aufnahmen sind verschleiert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...
 
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